Alimentenhilfe

Alimentenbevorschussung

Wenn die gerichtlich oder vertraglich festgelegten Kinderalimente durch die unterhaltspflichtige Person nicht oder nicht vollständig bezahlt werden, gibt es einen Anspruch auf Bevorschussung. Die festgelegten Kinderalimente können bis zur maximalen einfachen Waisenrente (zur Zeit ausmachend Fr. 940.00 pro Monat) gemäss Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung bevorschusst werden.

 

 

Voraussetzungen für eine Bevorschussung der Alimente

  • Örtliche Zuständigkeit muss gegeben sein
  • Ein gültiger und vollstreckbarer Unterhaltstitel muss vorliegen
  • Unterhaltspflichtige Person kommt ihrer Zahlungsverpflichtung nicht, nicht vollständig oder nicht regelmässig nach

 

 

Alimenteninkasso

Ehegatten und Kinder (unmündige oder mündige), die ihre Alimente nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erhalten, haben Anspruch auf Inkassohilfe. In dieser Situation übernimmt die Alimentenfachstelle das Einfordern im Rahmen eines gütlichen oder rechtlichen Inkassos.

 

 

Gesetzliche Grundlagen

  • Gesetz vom 6. Februar 1980 über Inkassohilfe und Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen
  • Verordnung vom 10. September 1980 über Inkassohilfe und Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen für Kinder